MMA gehört, wie viele Kampfkünste, zu den besten Sportarten für Militär und Ordnungskräfte. Vollständig und intensiv ermöglicht es, an vielen körperlichen und geistigen Qualitäten zu arbeiten.
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MMA, Abkürzung für "Mixed Martial Art", ist, wie der Name schon sagt, eine Disziplin, die mehrere zusammenfasst. Tatsächlich kombiniert MMA die Kampftechniken zahlreicher Kampfkünste wie Kick-Boxen, Judo, Ringen, englisches Boxen, brasilianisches Jiu-Jitsu oder auch Muay-Thai.
Frankreich war das letzte europäische Land, das MMA wegen seines zweifelhaften Rufs legalisierte. Man musste bis zum Februar 2020 warten, bis das Verbot offiziell aufgehoben wurde. Trotz des Verbots waren MMA-Fans bereits zahlreich, ebenso wie die Praktiker. Die Popularität dieses Sports ist über die Jahre kontinuierlich gewachsen, insbesondere durch soziale Medien, Video-Plattformen oder Live-Streaming. Die bekannteste amerikanische Organisation, die Ultimate Fighting Championship (UFC), ist sicherlich die Weltliga, die am meisten zum kometenhaften Aufstieg des MMA mit großen Stars wie Conor McGregor, Ronda Rousey oder auch Khabib Nurmagomedov, Anderson Silva und Francis Ngannou beigetragen hat.

Trotz seines Rufs als Kampfsport, bei dem alle Schläge erlaubt sind, schreibt MMA mehrere Regeln vor. Es ist zum Beispiel verboten:
Den Gegner in die Genitalien zu schlagen;
Die Haare zu greifen oder zu ziehen;
Finger in die Augen, Nase, Mund oder Ohren stecken;
Zu beißen, zu kneifen oder zu kratzen;
Den Gegner aus dem Oktagon zu werfen oder ihn auf den Kopf fallen zu lassen;
Einen Schlag gegen die Kehle oder in die Wirbelsäule ausführen.
Weitere Regeln kommen je nach Organisation hinzu. Im Allgemeinen muss der MMA-Praktiker auch die Schiedsrichter, Offiziellen und seinen Gegner respektieren.
Wie andere Kampfsportarten werden MMA-Wettkämpfe in Gewichtsklassen organisiert, die je nach Organisation variieren können. Meistens gibt es 9 Gewichtsklassen:
Fliegengewicht: unter 57 kg
Bantamgewicht: unter 61 kg
Federgewicht: unter 66 kg
Leichtgewicht: unter 70 kg
Weltergewicht: unter 77 kg
Mittelgewicht: unter 84 kg
Halbschwergewicht: unter 93 kg
Schwergewicht: unter 120 kg
Superschwergewicht: über 120 kg
Ein MMA-Kampf findet normalerweise in einem Käfig statt, der auch als Oktagon bekannt ist. Im Gegensatz zum Boxring ist dieser Käfig durch Gitterwände geschlossen. Sie ermöglichen es folglich, einen Gegner zu blockieren, seine Mobilität und Verteidigungsmöglichkeiten zu begrenzen oder auch als Stütze zu dienen. Ein MMA-Kampf besteht normalerweise, außerhalb von Meisterschaften, aus drei Runden von jeweils 5 Minuten. Anfänger können mit 3-Minuten-Runden beginnen, während Profis manchmal bis zu 5 Runden à 5 Minuten kämpfen können.
Von Natur aus ist Mixed Martial Art ein intensiver und kompletter Sport. MMA-Kämpfer können ihren Kampfstil jederzeit anpassen, je nach Situation. Das macht die Schönheit dieses Sports aus. Daher gibt es keinen typischen Ablauf. Der Kampf kann sowohl völlig im Stehen stattfinden und mit einem KO enden als auch sofort zu Boden gehen und mit einer Submission durch Würgegriff oder Gelenkhebel enden.

Um einen MMA-Kampf zu gewinnen, muss man entweder:
Einen Knockout (KO) oder eine Submission vor der Zeitgrenze erzielen.
Warten auf die Entscheidung der Kampfrichter am Ende der Zeitgrenze, die einen Sieger oder ein Unentschieden erklärt.
Ein MMA-Kampf kann auch durch Disqualifikation beendet werden, wenn einer der Kämpfer eine Regel bricht, oder durch technische Entscheidung, wenn sich einer oder beide Kämpfer unbeabsichtigt verletzen. In letzterem Fall können die Kampfrichter ein Unentschieden erklären oder einen Sieger bestimmen.
Das Training im Mixed Martial Art bringt viele gesundheitliche Vorteile für den Praktiker. Um sich in diesem kompletten Sport zu verbessern, muss der Kämpfer an vielen körperlichen und geistigen Qualitäten arbeiten. So kann eine MMA-Trainingseinheit:
Die Herz-Kreislauf-Gesundheit verbessern;
Die Atemkapazität entwickeln;
Den gesamten Körper stärken;
Die Koordination trainieren;
Intensiv ermöglichen die Trainingseinheiten, sich auszutoben und Stress und Angst des Alltags abzubauen. Wie jede Kampfkunst teilt MMA gemeinsame Werte von Mut, Anstrengungsbereitschaft, Selbstüberwindung und Respekt vor dem Gegner. Die Arbeit an diesen Qualitäten und die Einhaltung dieser Werte machen MMA zu einem idealen Sport für Militär und Ordnungskräfte.

Der MMA-Praktiker trainiert normalerweise für mehrere Disziplinen:
Ein Standkampf-Sport: Boxen, Karate, Muay-Thai...
Ein Nahkampf-Sport vom Typ "Clinch": Ringen, Judo…
Ein Bodenkampf-Sport vom Typ "Grappling": Brasilianisches Jiu-Jitsu, Sambo, …
Ein Sport für Muskelaufbau und Herz-Kreislauf-Training: Crossfit, Seilspringen, Krafttraining, Radfahren, Laufen…
Wenn Sie völlig neu anfangen, ist es am einfachsten, einem MMA-Club beizutreten. Wenn es noch keinen in Ihrer Nähe gibt, beginnen Sie damit, einen Standkampfsport wie Boxen und einen Bodensport wie brasilianisches Jiu-Jitsu zu trainieren. Muskelaufbau und Herz-Kreislauf-Training können allein zu Hause durchgeführt werden, mit dem eigenen Körpergewicht oder mit Gewichten.
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