Die Generaldirektion für Innere Sicherheit (DGSI) ist der französische Inlandsnachrichtendienst, der erfahrene Polizisten und spezialisierte Ermittler zusammenfasst. Diese vielfältigen Aufgaben umfassen insbesondere die Bekämpfung des Terrorismus, die Spionageabwehr oder auch die Cyberverteidigung.
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Die 2014 gegründete Generaldirektion für Innere Sicherheit (DGSI) folgt auf die Zentraldirektion für Inlandsnachrichtendienst (DCRI), die selbst eine Fusion der Allgemeinen Nachrichtendienste (RG) und der Direktion für Territoriale Überwachung (DST) war. Infolge der Anschläge vom März 2012 auf französischem Boden wird die Reform durch das Dekret Nr. 2014-445 angewandt und tritt am 12. Mai 2014 in Kraft. Die DGSI steht unter der Leitung des Innenministers und verfügt über mehr Autonomie und Personal. Seit Oktober 2018 ist die Leitung der DGSI Nicolas Lerner anvertraut.
Die Missionen der DGSI umfassen:
Die Spionageabwehr;
Die Terrorismusbekämpfung;
Die Cyberverteidigung;
Die Prävention und Repression bezüglich des Erwerbs oder der Herstellung von Massenvernichtungswaffen;
Die Überwachung krimineller Organisationen;
Die Überwachung jeder Person, Gruppe oder Organisation, die französische Institutionen oder die nationale Sicherheit gefährden könnte.
Die DGSI arbeitet eng mit der Generaldirektion für Äußere Sicherheit (DGSE) zusammen, die ihrerseits die Interessen der Nation außerhalb des französischen Territoriums durch verdeckte Operationen schützt.
Um in die Generaldirektion für Innere Sicherheit einzutreten, muss man französischer Staatsangehöriger sein. Die Einstellungsbedingungen unterscheiden sich je nach Status des Bewerbers:
Für Beamte der nationalen Polizei: Die Stellenausschreibungen werden im Intranet der nationalen Polizei veröffentlicht und die Rekrutierung erfolgt im Rahmen einer Versetzung.
Für Beamte des öffentlichen Dienstes: Die Rekrutierung erfolgt im Rahmen von Mobilitätskampagnen des Innenministeriums. Für Verwaltungsprofile kann die Rekrutierung bei der DGSI direkt nach den Auswahlverfahren erfolgen.
Für Bewerber, die keine Beamten sind: Diese Vertragsangestellten werden im Rahmen eines befristeten Vertrags (CDD) von 1 bis 3 Jahren eingestellt, der verlängerbar ist. Der CDD kann in einen unbefristeten Vertrag (CDI) umgewandelt werden.
Das Rekrutierungsverfahren bei der DGSI kann je nach Stelle umfassen: ein Fachgespräch, technische Tests, eine psychologische Bewertung und eine Sicherheitsüberprüfung.

Um ihre Missionen erfolgreich durchzuführen, benötigt die Generaldirektion für Innere Sicherheit verschiedene Profile:
Ingenieure und Techniker: Programmierung, System- und Netzwerkadministration, Kryptographie, digitale Ermittlungen (Forensik), etc.
Sprachexperten: Chinesisch, Russisch, Hebräisch, Arabisch, etc.
Unterstützung: Verwaltung, Personalwesen, Juristen, Lagerarbeiter, Architekten, Sachbearbeiter, Controlling-Mitarbeiter, etc.
Analyse und Ermittlung: Überwachung, Archivierung, Auswertung technischer Daten, operativer Analyst im Wirtschaftsschutz, Cyber-Infiltration, Gerichtsverfahren, etc.