Berufsprofil: Polizist in der Rauschgiftbrigade

Die Rauschgiftfahndung oder umgangssprachlich "die Rauschgift" ist ein Dienst der Kriminalpolizei der Nationalpolizei, der, wie der Name schon sagt, gegen den Konsum und Verkauf illegaler Substanzen kämpft. In diesem Artikel werden wir alle Facetten des Berufs des Polizisten in der Rauschgiftfahndung entdecken.

  

Inhaltsverzeichnis:

  

Die Aufgaben eines Polizisten in der Rauschgiftfahndung

  Polizistin

Die beiden Hauptaufgaben der Rauschgiftfahndung sind:

  1. Die Bekämpfung des Gebrauchs und Konsums von Betäubungsmitteln;

  2. Die Bekämpfung des Handels mit Betäubungsmitteln, sowohl auf lokaler als auch auf internationaler Ebene.



Die Aufgaben eines Polizisten der Rauschgiftfahndung umfassen insbesondere:

  • Suche und Identifizierung von Drogenhandelsnetzwerken;

  • Überwachung (Observation, telefonisch ...) von Drogenkonsumenten und Händlern;

  • Beweissammlung im Hinblick auf eine Verhaftung oder die Zerschlagung eines Netzwerks;

  • Durchführung gerichtlicher Ermittlungen;

  • Festnahme der Täter, sowohl Konsumenten als auch Händler;

  • Beratung und Koordinierung von Maßnahmen zur Bekämpfung des Drogenhandels mit anderen Polizeidienststellen;

  • Durchführung von Präventions- und Ausbildungsmaßnahmen.

  

Wie wird man Polizist bei der Rauschgiftfahndung?

  

Es ist möglich, direkt nach dem Abschluss der Polizeischule in die Rauschgiftfahndung einzutreten (siehe Artikel: Eintritt in die Polizei- oder Gendarmerieschule). Die Wahl der Zuteilung erfolgt nach Rangfolge, das heißt, der Kandidat muss nach seiner Ausbildung gut genug eingestuft sein, um eine Rauschgiftfahndung wählen zu können. Tatsächlich wählen die Bestplatzierten zuerst. Was kann also ein Kandidat tun, der keine Zuteilung zur Rauschgiftfahndung erhalten konnte?

Er kann nach einigen Dienstjahren eine interne Versetzung bei Stellenausschreibung beantragen. Dafür muss er einen Antrag bei seinen Vorgesetzten stellen und dann vor einer Jury zu einem Gespräch erscheinen. Es ist zu wissen, dass ein Beamter der Kriminalpolizei (OPJ) bessere Chancen hat, die Zustimmung seiner Hierarchie für den Eintritt in eine Rauschgiftfahndung zu erhalten. So hat ein Friedensbeamter allen Grund, seine OPJ-Prüfung zu bestehen, bevor er seinen Versetzungsantrag stellt.

  

Die Ausbildung des Polizisten der Rauschgiftfahndung

  Nationalpolizei

Da die Eingliederung des Polizisten in eine Rauschgiftfahndung direkt nach dem Schulabschluss erfolgen kann, gibt es keine spezifische Ausbildung. Die Friedensbeamten, Beamten und Kommissare absolvieren einfach ihre Grundausbildung, bevor sie ihre Zuteilung antreten.

Nach ihrer Dienstaufnahme absolvieren die Beamten eine kontinuierliche Fortbildung wie in jedem anderen Dienst der Nationalpolizei.

  

Entwicklungsperspektiven und Gehalt

  

Die Entwicklungsperspektiven sind dieselben wie in anderen Dienststellen. So kann ein Friedensbeamter hoffen, Polizeibeamter oder Polizeikommissar zu werden, indem er die interne Prüfung und die Ausbildung erfolgreich absolviert.

  

Es gibt drei Laufbahnen in der Nationalpolizei:

  • Konzeption und Leitung: Polizeikommissar;

  • Führung: Polizeibeamte;

  • Führung und Anwendung: Friedensbeamte.

  

Eine weitere Entwicklungsperspektive für den Polizisten in der Rauschgiftfahndung ist der Aufstieg in der Besoldungsstufe entsprechend seiner Dienstzeit. Dies ist ein Recht, das automatisch gewährt wird, im Gegensatz zum Dienstgrad. Um zum höheren Dienstgrad innerhalb derselben Laufbahn aufzusteigen, muss sich der Polizist "zur Beförderung melden". Die Erlangung des höheren Dienstgrads erfolgt entweder durch Beförderung auf Vorschlag der Hierarchie oder durch das Bestehen von Berufsprüfungen oder die Anerkennung der Berufserfahrung (RAEP).

Ein Polizist der Rauschgiftfahndung kann auch seine Laufbahn durch einen Spezialitätswechsel weiterentwickeln: Motorradpolizist, CRS, Verbrechensbekämpfungseinheit, Berittene Einheit, Technische und wissenschaftliche Polizei...

Das Gehalt eines Polizisten der Rauschgiftfahndung hängt sowohl von der Laufbahn ab, der er angehört, als auch von seinem Dienstgrad und seiner Besoldungsstufe. Seine Vergütung entwickelt sich daher während seiner gesamten Laufbahn.

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