Berufsprofil: Verkehrsüberwachungskraft (ASVP)

  

Wenn wir an Akteure der öffentlichen Sicherheit denken, fallen uns zuerst Polizei und Gendarmerie ein. Es gibt jedoch eine weitere Gruppe wichtiger Fachkräfte: die Straßenüberwachungsbeamten (ASVP). In diesem Artikel werden wir den Beruf des ASVP detailliert untersuchen und verschiedene Aspekte beleuchten: seine Uniform, seinen Alltag, das Auswahlverfahren, die Ausbildung, Entwicklungsmöglichkeiten und auch das Gehalt.

  

Inhaltsverzeichnis:

  

Die Uniform und Ausrüstung des Straßenüberwachungsbeamten

  

Der ASVP zeichnet sich durch seine spezielle Uniform aus, die nicht mit der eines Kommunalpolizisten verwechselt werden kann. Im Dienst trägt der Beamte eine marineblaue Hose, ein Poloshirt mit kurzen oder langen Ärmeln, eine Softshell-Jacke, eine Mütze oder eine Wintermütze und schwarze Einsatzschuhe. Die Uniform ist so gestaltet, dass sie sowohl funktional als auch für die Öffentlichkeit leicht erkennbar ist, dank der speziellen Kennzeichnung "A.S.V.P". Er muss auch seinen Dienstausweis tragen, der seine zugehörige Gemeinde angibt.

Die Grundausrüstung eines Verkehrsüberwachungsbeamten umfasst in der Regel ein Funkgerät, ein Notizbuch oder ein elektronisches Bußgeldgerät und eine Trillerpfeife. Je nach Umständen und Anforderungen ihrer Mission können die Verkehrsüberwachungsbeamten auch mit kugelsicheren Westen oder Handschellen ausgestattet werden. Sie sind jedoch nicht bewaffnet.

  

Ein Tag im Leben eines Verkehrsüberwachungsbeamten

      Fahrzeugparken

   

Die Aufgaben des Verkehrsüberwachungsbeamten

  

Die Aufgaben des ASVP sind vielfältig und zielen hauptsächlich darauf ab, die Sicherheit der Bürger im öffentlichen Raum zu gewährleisten. Zu diesen Aufgaben gehören insbesondere:

  • Überwachung der Einhaltung der Parkvorschriften auf öffentlichen Straßen oder in Bahnhöfen: fehlende Versicherung, nicht bezahltes Parken, behindertes, missbräuchliches oder verbotenes Parken usw.

  • Gewährleistung der Sicherheit der Verkehrsteilnehmer an Fußgängerüberwegen.

  • Straftaten und Verstöße gegen das Städtebaurecht aufspüren und feststellen: Graffiti, Müllablagerungen, Wegwerfen von Zigarettenkippen, Urinieren, Ruhestörungen...

  • Unfälle melden an die zuständigen Behörden (Rettungsdienst, Feuerwehr...) und Hilfe leisten für Personen.

  • Bürger informieren und sensibilisieren.

  

Ebenso wie bei den Kommunalpolizisten trägt ihre bloße abschreckende Präsenz dazu bei, die Ordnung in Städten und Gemeinden aufrechtzuerhalten.

  

Was ist der Unterschied zwischen einem ASVP und einem Kommunalpolizisten?

  

Im Gegensatz zu einem Kommunalpolizisten darf ein ASVP nicht:

  • Waffen tragen.

  • Ein Polizeifahrzeug führen.

  • Den Straßenverkehr regeln.

  • Gefährliches Halten oder Parken durch Protokoll feststellen.

  • Fahrzeuge stillzulegen.

  • Fußgänger verwarnen, die bei roter Ampel die Straße überqueren.

  

Der Straßenüberwachungsbeamte kann jedoch:

  • Eine Person auffordern, sich auszuweisen, ohne sie jedoch dazu zwingen zu können.

  • Bei einer Straftat auf frischer Tat (die gerade begangen wird oder wurde) eingreifen, um den Täter festzunehmen und einem Polizeibeamten zu übergeben.

  

Seine Arbeitsbedingungen

  

Die Arbeitsbedingungen der Verkehrsüberwachungsbeamten können anspruchsvoll sein. Sie arbeiten oft im Freien, bei jedem Wetter, und müssen auch in angespannten Situationen Geduld und Besonnenheit zeigen. Kommunikation und Diplomatie sind wesentliche Fähigkeiten, da sie in direktem Kontakt mit der Öffentlichkeit stehen und mit feindseligem Verhalten konfrontiert werden können. Als Vertreter der Behörde, die sie beschäftigt, muss der Verkehrsüberwachungsbeamte ein tadelloses Verhalten, ein hohes Maß an Berufsethik und Serviceorientierung zeigen. Ein Verkehrsüberwachungsbeamter arbeitet in der Regel an den Tagen und zu den Zeiten, an denen das Parken gebührenpflichtig ist. Daher wird er sehr selten nachts oder an Wochenenden eingesetzt.

  

Wie wird man Straßenüberwachungsbeamter (ASVP)?

    

Verkehrsüberwachungsbeamter

  

Zugangsbedingungen und Auswahlverfahren

  

Der Straßenüberwachungsbeamte ist ein beeidigter und vom Staatsanwalt zugelassener Gemeindebeamter. Die Zugangsbedingungen variieren von Gemeinde zu Gemeinde, aber im Allgemeinen wird mindestens das Abiturniveau verlangt. Diese Gemeindebeamten werden nicht über ein Auswahlverfahren eingestellt. Sie müssen sich auf ein Stellenangebot bewerben. Zu den geforderten Kompetenzen gehören in der Regel die Beherrschung der Verkehrsregeln, der Straßenverkehrsordnung sowie Kommunikationsfähigkeiten.

Es gibt zwei Statusmöglichkeiten für die Ausübung dieses Berufs:

  • Vertragsangestellter mit privatrechtlichem Vertrag (befristet oder unbefristet).

  • Beamter (auch ASVP-Beamter genannt).

  

Die Ausbildung

  

Nach der Einstellung erhält der Verkehrsüberwachungsbeamte eine spezielle Ausbildung. Diese Ausbildung kann je nach Gemeinde in Dauer und Inhalt variieren. Sie umfasst rechtliche Kompetenzen, Parkvorschriften, Konfliktmanagement, Kontrolltechniken und Erste Hilfe. Die Beamten lernen auch den sachgemäßen Umgang mit der Ausrüstung.

  

Welche Entwicklungsmöglichkeiten gibt es für einen Verkehrsüberwachungsbeamten?

  

ASVPs können in ihrer Karriere je nach Erfahrung und Engagement aufsteigen. Ein A.S.V.P kann mit seinem Dienstalter die Stufen erklimmen oder in den nächsthöheren Dienstgrad aufsteigen, indem er in die Beförderungsliste aufgenommen wird oder eine berufliche Prüfung besteht. Er kann mehr Verantwortung übernehmen, indem er Teamleiter wird, aber seine Aufgaben bleiben im Wesentlichen die gleichen. Unabhängig von seinem Dienstgrad oder seiner Stufe ändert sich nur sein Gehalt.

Seit einigen Jahren können Verkehrsüberwachungskräfte mit mindestens zweijähriger Berufserfahrung über einen internen Wettbewerb Polizist werden oder in andere Abteilungen der Stadtpolizei wechseln.

  

Wie hoch ist das durchschnittliche Gehalt eines ASVP?

  

Das Gehalt der ASVPs variiert je nach der Gemeinde, die sie beschäftigt. Im Allgemeinen liegt das Einstiegsgehalt zwischen 1.500 und 1.800 Euro netto pro Monat. Mit Erfahrung und Karrierefortschritt können die Beamten eine Erhöhung ihrer Vergütung erwarten. Zulagen für spezifische Aufgaben können ihr Gehalt auch gelegentlich erhöhen.

  

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Andere Spezialisierungen der Polizei:

 

Haben Sie eine Frage?

Welche Rolle spielen ASVPs bei den Olympischen Spielen 2024?

Die Rolle der Verkehrsüberwachungsbeamten (ASVP) bei den Olympischen Spielen 2024 in Paris ist von entscheidender Bedeutung für das Sicherheits- und Verkehrsmanagement in den betroffenen Bereichen. Die ASVP können mit verschiedenen Aufgaben betraut werden, wie der Parkraumüberwachung, der Steuerung von Fußgängerströmen, der Überwachung sensibler Bereiche und der Prävention kleinerer Zwischenfälle. Ihre Präsenz trägt dazu bei, den reibungslosen Ablauf der Veranstaltungen zu gewährleisten, indem sie die Sicherheit der Teilnehmer und der Öffentlichkeit sicherstellen und die Mobilität in den betroffenen Gebieten erleichtern. Darüber hinaus können die ASVP während der Olympischen Spiele auch logistische Unterstützung für die Sicherheitskräfte und Rettungsdienste leisten und so die Gesamtkoordination der Sicherheitsoperationen stärken.

Gibt es spezifische Protokolle für Verkehrsüberwachungskräfte in Notfall- oder Krisensituationen, wie bei größeren Ereignissen oder Naturkatastrophen, bei denen ihr Einsatz erforderlich sein könnte?

ASVPs können bei größeren Ereignissen oder Naturkatastrophen eingesetzt werden, um bei der Aufrechterhaltung der Ordnung und der öffentlichen Sicherheit zu helfen. Ihr Einsatz kann je nach Art der Situation mit anderen Notdiensten wie Polizei, Feuerwehr oder medizinischen Diensten koordiniert werden.

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