Am Wochenende fand die berühmte Parade zum 14. Juli statt. Die Parade dauerte 2 Stunden. Dies war die Zeit, die 4298 Fußeinheiten benötigten, um 1,2 km der Champs-Élysées hinunterzumarschieren. Sie wurden von 196 Fahrzeugen, 270 Reitern der Republikanischen Garde sowie 67 Flugzeugen und 40 Hubschraubern begleitet.
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Der 14. Juli wurde 1880 zum Nationalfeiertag erklärt. Es ist offiziell nicht bekannt, ob dieses Datum in Bezug auf den Sturm der Bastille 1789 oder eher auf den 14. Juli 1790, das Datum des Föderationsfestes, gewählt wurde.
Ursprünglich fand die Parade auf der Pferderennbahn von Longchamp statt. Nach dem Ende des Ersten Weltkriegs begann die Parade auf den Champs-Élysées stattzufinden und einen wichtigen Platz in den Herzen der Franzosen einzunehmen.
Das Programm dieser Veranstaltung wird jedes Jahr weit im Voraus geplant, wobei ein Thema ausgewählt wird, das sich wie ein roter Faden durch die Zeremonie zieht. In diesem Jahr standen Innovation und Technologie im Mittelpunkt. Die fortschrittlichsten militärischen Innovationen wurden präsentiert, um die französische Armee von morgen hervorzuheben.
Wir hatten die Gelegenheit, viele Technologien zu entdecken, wie das Flyboard von Francky Zapata, eine von Luftstrahltriebwerken angetriebene Plattform, die es einem Menschen ermöglicht, mit bis zu 190 km/h zu fliegen.
Wir sahen auch die Präsentation mehrerer Drohnen und Roboter, zum Beispiel den Feuerwehrroboter namens Colossus, der kürzlich dazu beitrug, den Brand der Notre-Dame-Kathedrale in Paris zu löschen.
Die 10 Länder der EII (Europäische Interventionsinitiative) hatten die Ehre, an dieser Parade teilzunehmen. Darunter waren das 3. Infanterieregiment (Spanien), die Deutsch-Französische Brigade sowie Einheiten aus Belgien, Dänemark, Estland, Finnland, den Niederlanden, Portugal und dem Vereinigten Königreich.
Die EII ist eine 2017 gegründete Zusammenarbeit zwischen mehreren europäischen Ländern mit dem Ziel, eine Zusammenarbeit im Krisenmanagement aufzubauen. Die Einladung aller EII-Mitgliedsländer ist logisch, da es sich um einen Vorschlag von Emmanuel Macron handelt, eine gemeinsame Eingreiftruppe zu schaffen.
Die abschließende Darbietung war eine Ehrung der Verwundeten der französischen Armee sowie eine Unterstützung für die Menschen, die sie von der Verletzung bis zur Wiederaufnahme sportlicher Aktivitäten begleiten, wie das Nationale Institut der Invaliden. Die Zeremonie endete mit der Marseillaise, wobei eine französische Flagge von jungen Menschen des Universellen Nationaldienstes und des Zivildienstes gespannt wurde, um das Engagement der Jugend für die verwundeten Soldaten zu demonstrieren.