Baustellen können im Winter besonders schwierig sein, mit kalten Temperaturen, Wind, Schnee oder Eis. Es ist wichtig, bestimmte Praktiken zu befolgen, um die Sicherheit aller auf der Baustelle zu gewährleisten. Hier sind einige Verhaltensweisen, die Sie im Winter auf Baustellen beachten sollten.
Inhaltsverzeichnis:
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Es ist wichtig, sich entsprechend zu kleiden, um sich vor Kälte zu schützen. Man muss also warme Kleidung, Kälteschutzhandschuhe und Winterschuhe oder gefütterte Stiefel tragen.
Für die Winterkleidung wird empfohlen, mehrere Schichten übereinander zu tragen, wenn man sich der Kälte aussetzt. Als erste Schicht können Sie technische Winterunterwäsche von Helly Hansen oder Delta Plus verwenden, bevor Sie Ihr Arbeits-T-Shirt und Ihre Arbeitshose anziehen. Wenn Sie knien müssen, sollten Sie eine EN 14404-zertifizierte Hose wählen, die einen guten Knieschutz gewährleistet. Es kann sinnvoll sein, eine wasserdichte Hose oder eine Regenhose mitzunehmen, um bei schlechtem Wetter nicht den ganzen Tag durchnässt zu bleiben.
Als dritte Schicht können Sie, wenn Sie nicht kälteempfindlich sind, direkt Ihre wasserdichte Warnschutz-Parka anziehen, ansonsten können Sie einen Fleece oder sogar einen Pullover hinzufügen.
Für Arbeiten im Freien im Winter ist es wichtig, eine wasserdichte Parka oder mindestens eine Regenjacke oder einen K-Way mitzunehmen, erstens wegen ihrer winddichten Eigenschaften und zweitens zum Schutz vor unvorhersehbarem Schnee- oder Regenfall.
Bei den Sicherheitsschuhen können Sie sich für gefütterte Stiefel S5 CI SRC wie die Stiefel von Jallatte oder für Schuhe mit der Norm S3 CI SRC entscheiden. Es ist sehr wichtig, dass Ihre Schuhe rutschfest und CI-zertifiziert sind, um in der Kälte im Freien zu arbeiten. Wir empfehlen Ihnen außerdem, sich in dieser Winterzeit für hohe Schuhe zu entscheiden, wenn nicht sogar für Stiefel. Vernachlässigen Sie Ihre Socken nicht, es ist besser, dicke spezielle Kälteschutzsocken zu wählen.
Wie bereits erwähnt, ist es wichtig, sich gut zu kleiden, um nicht unter der Kälte zu leiden, wenn man im Winter auf der Baustelle arbeitet. Dafür muss man auf die Wettervorhersage achten, denn wenn Sie nicht jeden Tag Ihre dicke wasserdichte Parka mitnehmen möchten, müssen Sie auf regnerische und mildere Tage achten.
Ein weiterer sehr wichtiger Punkt ist die geschätzte Temperatur, denn je nach Wind oder Regen wird Ihr Körper stärker von der Kälte betroffen sein. Vergessen Sie also nicht Ihr Zubehör während Ihrer Arbeitstage, um Ihre Extremitäten zu schützen, da diese am meisten gefährdet sind, wenn Ihre Körpertemperatur sinkt.
Eine einfache Mütze ist völlig ausreichend, achten Sie jedoch beim Tragen eines Helms mit Mütze darauf, die Größe anzupassen. Gehen Sie auch niemals ohne spezielle Kältearbeitshandschuhe nach EN 511 zur Arbeit. Vergessen Sie auch nicht einen Nackenwärmer oder einen Schal um Ihren Hals und Ihre Nase, damit Sie weniger kalte Luft einatmen.
Kälte und Wind können auch die Haut reizen und Risse oder Erfrierungen verursachen. Daher ist es wichtig, Ihre Haut mit einem geeigneten Produkt und bedeckender Kleidung zu schützen.
Bei einem tatsächlichen Temperaturabfall, starkem Niederschlag oder einfach sehr schwierigen Wetterbedingungen können Ihre Arbeiten möglicherweise verschoben werden. Wie in Artikel L. 5424-9 des Arbeitsgesetzbuchs festgelegt, kann es bei zu gefährlichen Bedingungen ratsam sein, die Arbeit auf einen späteren Zeitpunkt zu verschieben. In diesem Fall haben die Mitarbeiter Anspruch auf sogenanntes "Schlechtwetter-Kurzarbeitergeld". Ein weiterer Aspekt, der bei großer Kälte betroffen ist, ohne dass die Aktivität unmittelbar gefährdet wird, aber dem besondere Aufmerksamkeit geschenkt werden muss, ist das Einfrieren von Baustelleneinrichtungen. Stellen Sie sicher, dass alle Rohre und Maschinen gut vor Frost geschützt sind. Wenn eines davon einfriert, kann dies zu Schäden und Arbeitsverzögerungen führen oder sogar eine komplette Neuinstallation erforderlich machen.

Eis und Schnee können den Boden rutschig machen, daher ist es wichtig, Vorsichtsmaßnahmen zu treffen, um Stürze zu vermeiden. Verwenden Sie Absturzsicherungsausrüstung um alle Ihre Höhenarbeiten abzusichern und stellen Sie sicher, dass schwere Ausrüstung gut verankert ist, damit sie nicht rutscht oder fällt.
Leider ist bei starker Kälte das Sturzrisiko vervielfacht und permanent, deshalb muss man beim Gehen auf kaltem, verschneitem oder vereistem Boden besonders vorsichtig sein. Neben der Aufmerksamkeit ist es notwendig, speziell genormte rutschfeste Stiefel für kalte Böden zu tragen, wie Sicherheitsschuhe mindestens nach EN 20345, mit den Kennzeichnungen SRC für rutschhemmende Eigenschaften und CI für Kälteisolierung.
Wenn Sie bereits gefütterte Stiefel oder passende Schuhe haben, können Sie sich für spezielle Überschuhe für Schnee und Glatteis entscheiden, die Sie vor Stürzen und Ausrutschen schützen, ohne dass Sie komplett neue Schuhe kaufen müssen.

Wenn Sie diese Empfehlungen befolgen, können Sie dazu beitragen, Ihre Sicherheit, die der Anlagen und Ihrer Kollegen im Winter zu gewährleisten. Vergessen Sie nicht, dass Unfallprävention zusätzlich zu Schutz- und Sicherheitsausrüstung wesentlich ist, um die Sicherheit aller Beteiligten auf einer Baustelle zu garantieren.