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Der Teleskop-Verteidigungsstock oder Teleskopschlagstock ist eine Waffe, die hauptsächlich von Polizeidiensten in einer großen Anzahl von Ländern verwendet wird. Es ist eine nicht-tödliche Waffe, die so konzipiert ist, dass das Ziel nicht getötet oder schwer verletzt wird.
Er besteht im Allgemeinen aus Metall und setzt sich aus drei Segmenten zusammen, die beiden Endsegmente entfalten sich und ziehen sich in das dritte Segment, welches der Griff ist, zurück. Das Ende des Stocks besteht oft aus einer kleinen Stahlkugel, um die Schlagkraft zu erhöhen. Einmal eingezogen misst der Stock dann etwa zwanzig Zentimeter und kann leicht verborgen werden.
In einer Verteidigungssituation erweist sich der Schlagstock als unvergleichlich wirksam. Er ermöglicht es, auf Distanz zu arbeiten, um Schläge und direkten Kontakt mit einem Angreifer zu vermeiden. Wenn Kontakt notwendig ist, kann er verwendet werden, um eine Person durch verschiedene Griffe zu immobilisieren. Es ist auch ein leistungsstarkes Verteidigungsmittel gegen Tiere.
Es gibt zwei Arten von Teleskopschlagstöcken, eine Version aus gehärtetem Stahl und eine Version aus nicht gehärtetem Stahl. Die gehärtete Version ist von höherer Qualität und ist für den professionellen Einsatz vorgesehen.
Der Teleskopstock entfaltet sich mit einer schnellen Bewegung des Unterarms und Handgelenks. Einmal geöffnet, bleibt er in dieser Position blockiert, um den Schutz seines Besitzers vor einer Gefahr gewährleisten zu können. Der Teleskopschlagstock ist besonders wirksam gegen einen Angreifer mit einer Blankwaffe.
Seine Zusammensetzung aus Stahl bewirkt, dass ein einziger Schlag ausreichen kann, um den entschlossensten Angreifer zu neutralisieren. Es ist nicht notwendig, den Schlag auf eine bestimmte Stelle zu richten. Egal wo der Stock auftrifft, der Schmerz ist sofort und sehr stark.
Ein weiterer Vorteil des Teleskopstocks ist, dass er keine Verwendungsrichtung hat im Gegensatz zu einem Messer zum Beispiel. Er hat weder eine Schneide noch eine Rückseite. Das ist ein Detail von Bedeutung, da der Schlag unabhängig vom Schlagwinkel wirksam ist.
Schließlich bleibt der Teleskopstock auch dann wirksam, wenn die Person, die ihn benutzt, in ihren Bewegungen panisch ist. Das ist bei der Mehrheit der Blankwaffen nicht der Fall, die eine große Beherrschung, Kaltblütigkeit bei der Verwendung und direkten Kontakt mit dem Angreifer erfordern.
Der Teleskop-Verteidigungsstock (TVS) wird hauptsächlich von der Gendarmerie, der Gemeindepolizei, der Nationalpolizei, dem Zoll, Sicherheitsunternehmen und der Justizvollzugsverwaltung verwendet.
Seit dem Dekret vom 26. Juni 2013 (Nr. 2013-550) erlaubt das Gesetz seine Verwendung in der Gemeindepolizei. Die Verwendung ist auch den Ordnungskräften der SNCF und der RATP seit dem 24. November 2002 (Dekret Nr. 2000-1135) gestattet.
Was den rechtlichen Aspekt betrifft, wird der Teleskopschlagstock in Frankreich in die sechste Kategorie eingestuft, wie auch Messer. Sein Erwerb ist für volljährige Personen frei, aber das Tragen ist verboten, außer bei berechtigtem Grund.
Der Teleskopschlagstock und der Teleskopstock sind geeignet für die Polizei (gehärtete Version), Sicherheitsunternehmen, Wächter oder um jede Art von Angriff mit Blankwaffen insbesondere zu verhindern.
In Frankreich ist der Besitz eines Teleskopstocks nur am Wohnsitz des Eigentümers erlaubt. Außerdem ist es verboten, eine Waffe der Kategorie D zu tragen oder zu transportieren ohne berechtigten Grund. Sie müssen in der Lage sein, einen gültigen Grund bei einer Sicherheitskontrolle anzugeben. Die Gültigkeit dieses Grundes wird von den Ordnungskräften unter Berücksichtigung des Ortes, der Umstände und des Kontexts bestimmt.
Zu behaupten, dass die Waffe dabei hilft, eine Auseinandersetzung oder Gefahr besser zu bewältigen, stellt keinen berechtigten Grund dar. Bei Nichteinhaltung der Vorschriften über das Tragen und den Transport von Waffen gelten folgende Strafen:
Waffen, die frei erworben und besessen werden: Straftat begangen von einer Einzelperson: 15.000€ Geldstrafe und ein Jahr Gefängnis.
Waffen, die frei erworben und besessen werden: Straftat begangen von mindestens zwei Personen: 30.000€ und zwei Jahre Gefängnis.
Waffen und Abschussgeräte, deren Projektil auf nicht-pyrotechnische Weise mit einer Mündungsenergie zwischen 2 und 20 Joule angetrieben wird (Paintball-Werfer, Druckluftgewehr, etc.): 750€ Geldstrafe.