Der Dobermann ist eine Hunderasse aus Deutschland. Um 1870 von Karl Friedrich Louis Dobermann geschaffen, sind sie ausgezeichnete Wachhunde und Polizeihunde. Elegant, loyal und mit einem ausgeprägten Charakter ist der Dobermann ein Hund vom Typ Pinscher, der "zum Beißen berechtigt" ist (Gruppe 2), was ihn besonders nützlich für den Schutz und die Verteidigung von Personen und Eigentum macht.
Inhaltsverzeichnis:
Der Dobermann verdankt seinen Namen seinem Schöpfer, dem Deutschen Karl Friedrich Louis Dobermann, der eine vielseitige Hunderasse entwickeln wollte, die mehrere Qualitäten vereinte: Loyalität, Intelligenz, Mut und Schutzcharakter. Dafür kreuzte er mehrere Hunderassen wie den Rottweiler, den Deutschen Pinscher, den Greyhound, den Weimaraner oder auch den Deutschen Schäferhund.
Der "Personalausweis" des Dobermanns:
Größe des Rüden: 68 bis 72 cm
Gewicht des Rüden: 40 bis 45 kg
Größe der Hündin: 60 bis 68 cm
Gewicht der Hündin: 30 bis 35 kg
Herkunft: Deutschland
Fell: kurz bis sehr kurz, ohne Unterwolle
Farben: schwarz, braun und loh
Aussehen: große Statur, langer Kopf, kräftiger und eleganter Körper, breiter Kiefer.
Lebenserwartung: 13 Jahre
Häufige Krankheiten: Herzkrankheiten
Der Dobermann Pinscher, da er keine Unterwolle besitzt, ist ein kälteempfindlicher Hund, der nicht das ganze Jahr über im Freien gehalten werden kann.
Der Dobermann ist bekannt für seine Loyalität, seinen entschlossenen Charakter und seine Intelligenz. Eine positive Erziehung ohne Gewalt sowie eine frühe Sozialisierung ermöglichen ein ausgeglichenes Verhalten. Der schlechte Ruf des Dobermanns haftet ihm manchmal noch an, stammt aber hauptsächlich von seinem kraftvollen Körperbau und seiner Schutzveranlagung. Die kupierte Ohren und Rute verstärkten diese negative Wahrnehmung der Öffentlichkeit. Glücklicherweise ist das Kupieren der Ohren (Otektomie) in Frankreich seit 2004 verboten, außer bei gesundheitlichen Problemen. Das Kupieren der Rute (Kaudektomie) ist in Frankreich noch für bestimmte Rassen erlaubt, obwohl diese Praxis in vielen europäischen Ländern verboten ist.
Die wichtigsten Charakterzüge des Dobermanns:
Loyal
Mutig
Eigensinnig
Beschützend
Liebevoll
Ruhig
Intelligent
Verspielt
Sportlich

Aufgrund seines starken Charakters und seiner Sensibilität ist der Dobermann eher für erfahrene Hundeführer bestimmt, die Strenge und Festigkeit in der Erziehung des Welpen aufbringen können, ohne dabei Zuneigungsbekundungen zu vernachlässigen und an der Komplizenschaft zu arbeiten. Um aus dem Dobermann den besten Einsatzhund zu machen, muss der Besitzer ihn mit "eiserner Hand im Samthandschuh" erziehen.
Ebenso wie der Belgische Schäferhund Malinois ist der Dobermann Pinscher in der Lage, in vielen Bereichen zu glänzen. Er wird hauptsächlich von Hundeführern eingesetzt als :
Wachhund : er gewährleistet den Schutz von Eigentum und Personen. Er ist "zum Beißen" berechtigt. Es ist daher möglich für Hundeführer, ihn für ihre Tätigkeit als kynologischer Sicherheitsbeamter zu verwenden.
Polizeihund : der Dobermann kann von Polizisten oder Gendarmen eingesetzt werden. Gut erzogen ist er ein ausgezeichneter Einsatzhund. Er kann auch Qualitäten für die Spurensuche zeigen, auch wenn er damit nicht die Medaille für den feinsten Geruchssinn dem Bluthund streitig macht.
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