Polizeipräsident ist ein Beruf mit hoher Verantwortung. Entdecken wir gemeinsam alle Besonderheiten des Berufs des Polizeipräsidenten: seine Aufgaben, die Auswahlbedingungen, die Ausbildung, die Karriereentwicklung und sein Gehalt.
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Die Rolle eines Polizeipräsidenten besteht darin, zu leiten, Aktionen zu koordinieren und zu orientieren. Unter seiner Verantwortung stehen die Polizistinnen und Polizisten, die entweder einem Polizeirevier, einem Kriminalpolizeidienst oder einem Nachrichtendienst angehören.
Die Aufgaben eines Polizeipräsidenten können verschiedene Formen annehmen, insbesondere je nach seiner Zuteilung. Dazu gehören insbesondere:
Sein Team befehligen und leiten und Einsätze führen
Koordination von Aktionen mit anderen europäischen Polizeikräften: Drogenbekämpfung, Terrorismusbekämpfung, etc.
Um Polizeipräsident der Nationalpolizei zu werden, gibt es zwei Möglichkeiten. Die erste ist das externe Auswahlverfahren zum Polizeipräsidenten, das allen Bewerbern mit einem Bac + 5 mit Schwerpunkt "Recht" und unter 35 Jahren ermöglicht, bei erfolgreichem Abschluss eine Ausbildung an der Nationalen Hochschule der Polizei (ENSP) in Saint-Cyr-au-Mont-d'Or (69) zu absolvieren.
Die zweite Möglichkeit ist der Eintritt in die Nationalpolizei als Friedenshüter. Nach mindestens vier Dienstjahren können Polizisten am internen Auswahlverfahren zum Polizeipräsidenten teilnehmen.
Es ist möglich, sich maximal dreimal für das Auswahlverfahren zum Polizeipräsidenten zu bewerben.
Nach ihrer Aufnahme an der ENSP müssen sich die Polizeipräsident-Anwärter verpflichten, dem Staat mindestens sieben Jahre zu dienen, andernfalls müssen sie einen bestimmten Betrag zur Rückerstattung der Ausbildung zahlen. Diese dauert insgesamt 22 Monate. Im ersten Jahr besuchen die Anwärter Kurse und absolvieren praktische Praktika in verschiedenen Polizeidienststellen. Im zweiten Jahr werden die Anwärter zu Polizeipräsident-Praktikanten. Erst nach diesem Praktikumsjahr und unter der Bedingung, es erfolgreich zu absolvieren, erhalten diese neuen Polizeipräsidenten ihre Verbeamtung.
Der Beruf des Polizeipräsidenten ist sehr vielfältig. Je nach Einsatzbereich kann er sich tatsächlich spezialisieren. Die Aufgaben sind nicht dieselben, je nachdem ob er der Kriminalpolizei, der Direktion für Territorialüberwachung (DST), der Unterabteilung für Wirtschaftsangelegenheiten oder einer Republikanischen Sicherheitskompanie (CRS) zugeteilt ist.
Nach neun Jahren Laufbahn kann ein Polizeipräsident zu einem Posten als Abteilungspolizeipräsident aufsteigen und dann nach sechs Jahren zu einem Posten als Generalpolizeipräsident.
Der Status eines Polizeipräsidenten ist der eines Staatsbeamten der Kategorie A im Bereich Polizei-Sicherheit. Seine Vergütung unterliegt daher einer staatlichen Besoldungsordnung. Die Gehaltsunterschiede können je nach Dienstgrad, Prämien, Besoldungszulagen und Vergütungen erheblich sein.
Während ihrer Ausbildung erhalten die Polizeipräsident-Anwärter etwa 1727 € brutto pro Monat und werden kostenlos untergebracht. Als Praktikant erhält der Polizeipräsident etwa 1848 € brutto/Monat. Anschließend verdient ein Polizeipräsident-Berufsanfänger ein monatliches Bruttogehalt zwischen 2236 € und 3841 €. Ein Abteilungspolizeipräsident erhält zwischen 3235 € und 5451 € brutto pro Monat, während ein Generalpolizeipräsident zwischen 4025 € und 6203 € verdienen kann.