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Zahlreich sind die Arbeitsrisiken in der Höhe. In den Bereichen des Bauwesens und der Industrie steht fast jeder zehnte Unfall im Zusammenhang mit einem Höhensturz. Es ist die zweithäufigste Ursache für tödliche Unfälle im beruflichen Umfeld. Hier ist eine Zusammenfassung der vielfältigen Vorschriften und Normen für den Schutz vor Stürzen.
Inhaltsverzeichnis:
Je nach Umgebung und den durchgeführten Aktivitäten werden mehrere Kategorien von Sicherheitsgurten durch verschiedene Normen definiert:
- EN 361 : Betrifft die persönliche Schutzausrüstung zur Verhinderung von Höhenstürzen wie den Auffanggurt.
- EN 358 : Diese Norm definiert die persönliche Schutzausrüstung für die Positionierung in der Höhe. Das können Haltegurte und Rückhaltegurte oder Verbindungsmittel für die Positionierung sein.
- EN 813 : Das umfasst die persönliche Schutzausrüstung zur Verhinderung von Höhenstürzen bei einer Aufhängung. Das schließt Sitzgurte ein.
- EN 1497 : Regelt die PSA zur Verhinderung von Höhenstürzen mit Rettungsschlaufen. Es handelt sich hauptsächlich um Rettungsgurte.
- EN 353 : Für die mitlaufenden Absturzsicherungsgeräte mit den Varianten wie folgt :
- EN 353-1 : Gerät mit einer starren Führung.
- EN 353-2 : Gerät mit einer flexiblen Führung.
- EN 354 : Vereint die PSA vom Typ Verbindungsmittel gegen Höhenstürze.
- EN 355 : Diese Norm regelt die PSA gegen Höhenstürze mit Falldämpfern.
- EN 360 : Das betrifft die PSA mit einer automatischen Blockierfunktion und einem einziehbaren Rückrufsystem für das Verbindungsmittel.
- EN 362 : Diese PSA zeichnen sich beim Schutz vor Stürzen durch ihre Verbinder aus.
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In bestimmten Risikobereichen wird die Arbeit für den Benutzer durch eine Befestigung einer persönlichen Schutzausrüstung gegen Absturz an einer Anschlagvorrichtung gesichert. Dies erfordert einen Verbinder und einen geeigneten Gurt. Bestimmte Fälle führen auch zur Verwendung von mitlaufenden oder selbsteinziehenden Absturzsicherungssystemen bei horizontaler Anwendung. Die effiziente Verankerung erfordert in allen Fällen das Tragen von Falldämpfern.
- EN 795 : Diese spezifische Norm definiert die Anschlagsysteme mit einer Befestigung für den Sturzstopp. Diese Norm klassifiziert fünf Arten von Anschlagvorrichtungen.
- Klasse A : Klasse der Anschlagvorrichtungen, die quasi permanent an einer Infrastruktur befestigt sind. Das können Halteösen sein.
- Klasse B : Im Gegensatz dazu ist diese Anschlagvorrichtung temporär. Sie kann entfernt werden, um eine Nutzung ohne Markierung des Arbeitsplatzes zu ermöglichen. Dazu gehören Dreibeine, Anschlaggurte und Ausleger.
- Klasse C : Diese Anschlagsysteme verwenden eine flexible und horizontale Sicherungsstütze.
- Klasse D : Ebenso mit einem starren Sicherungssystem.
- Klasse E : Diese letzte Klasse definiert die Anschlagvorrichtungen mit Totgewicht.
In beengten Räumen birgt das Risiko von Stürzen aus geringen Höhen ebenso viele Risiken wie Situationen im Freien. Daher unterliegen Sicherheitsgurte den Bestimmungen der Norm EN 361. Die Ergänzungen der Normen EN 813, EN 1497 und eines konformen Anschlagsystems sind ebenfalls dringend empfohlen.

Wie wir gerade gesehen haben, ermöglichen mehrere Normen die Klassifizierung von Absturzsicherungen je nach den Bedürfnissen des beruflichen Umfelds.