Hundeführer: Fokus auf den Saint-Hubert

Der Bloodhound, auch als Saint-Hubert-Hund bekannt, wird von Strafverfolgungsbehörden und Feuerwehrleuten für seinen außergewöhnlichen Geruchssinn geschätzt. Es ist daher nicht verwunderlich, dass immer mehr Hunde dieser Rasse den Hundestaffeln in ganz Frankreich beitreten.

  

Inhaltsverzeichnis:

  

Die Ursprünge des Bloodhounds

  

Der Bloodhound ist eine sehr alte Hunderasse, die auf Ausdauer und Robustheit gezüchtet wurde. Er war immer als Jagdhund bekannt und wurde aufgrund seines unvergleichlichen Geruchssinns eingesetzt. Obwohl er belgischen Ursprungs ist, war dieser Schweißhund besonders in England beliebt. In Frankreich, wo der "Bloodhound" zugunsten schnellerer Rassen für die Parforcejagd allmählich verschwunden war, kehrte er im 19. Jahrhundert in den Meuten von Kaiser Napoleon III. wieder in den Vordergrund.

  

Später in den Vereinigten Staaten wurde er als Polizeihund für die Verfolgung von Kriminellen und entflohenen Häftlingen oder die Suche nach vermissten Personen eingesetzt. Die Identifizierung eines Täters durch einen Bloodhound kann sogar als Beweis vor einem amerikanischen Gericht dienen. Während sein Einsatz bei den Strafverfolgungsbehörden lange Zeit eine Domäne der angelsächsischen Länder war, wird diese Rasse weltweit immer beliebter.

  

Die außergewöhnlichen körperlichen Fähigkeiten des Bloodhounds

  

Der Bloodhound ist ein Arbeitshund, der für seine Hartnäckigkeit und seine natürliche Fähigkeit, nur einem Geruch zu folgen und nicht zu wechseln, bekannt ist. Diese physische Eigenschaft ist sehr nützlich bei der Suche nach vermissten Personen. Als außergewöhnlicher Spürhund hat er beispielsweise seinen Platz in den Hundestaffeln der Gendarmerie Nationale.

  

Der "Steckbrief" des Bloodhounds:

  • Größe des Rüden: 64 bis 72 cm Schulterhöhe für den Rüden und zwischen 58 und 66 cm für die Hündin

  • Gewicht des Rüden: 46 bis 54 kg für den Rüden und zwischen 40 bis 48 kg für die Hündin

  • Herkunft: Belgien

  • Fell: Kurz

  • Fellfarbe: zweifarbig schwarz und loh, leber und loh oder einfarbig rot

  • Erscheinungsbild: groß, edel und massiv

  • Lebenserwartung: 11-15 Jahre

  • Häufige Krankheiten: Ellbogendysplasie

  

Der Charakter des Bloodhounds

 bloodhound

Der Bloodhound ist ein Hund, der Bewegung braucht. Auch wenn er nicht so sportlich ist wie der Belgische Schäferhund, benötigt er dennoch täglich sowohl körperliche als auch geistige Beschäftigung. Vor allem muss er seine olfaktorischen Bedürfnisse befriedigen, zum Beispiel durch Fährtenarbeit.

 

Die wichtigsten Charaktereigenschaften des Bloodhounds:

  • Leicht zu erziehen

  • Liebevoll

  • Ruhig

  • Intelligent

  • Jäger

  • Ausreißer

  • Sportlich

 

Er ist weniger geeignet für ältere Menschen oder Personen mit sitzender Lebensweise. Er versteht sich nicht immer mit Artgenossen, und seine Jagdinstinkte machen es schwierig, mit Katzen und anderen Tieren auszukommen. Er kann ein Familienhund werden, wenn die Kinder gelernt haben, das Tier zu respektieren.

  

Die Lernfähigkeiten des Bloodhound-Welpen

  

Dass er auch in der Suche nach vermissten Personen so geschickt ist, liegt daran, dass Züchter und Hundetrainer ihm schon früh als Welpe die Liebe zum Menschen vermittelt haben. Als erfahrener Jagdhund muss seine Erziehung ihn die Tiere "vergessen" lassen und ihm den Wunsch geben, Menschen zu finden. Außerdem kann er beim Verfolgen einer Fährte schnell dazu neigen, nicht mehr auf seinen Herrn zu hören. Deshalb ist die Ausbildung von Arbeitshunden sehr wichtig und sollte so früh wie möglich beginnen.

  

Der Bloodhound, ein Arbeitshund mit unfehlbarem Geruchssinn

  

Der Bloodhound besitzt mehr olfaktorische Sensoren. Er ist somit in der Lage, bis zu 10 verschiedene Gerüche zu merken, während ein Hund einer anderen Rasse nur zwei oder drei behalten kann. Daher ist er besonders nützlich bei der Suche nach vermissten Personen. Gut ausgebildet kann er die Gerüche mehrerer Personen auf einem Stück Stoff unterscheiden, um sich nur auf den der zu findenden Person zu konzentrieren. Im Gegensatz zum vielseitigen Belgischen Schäferhund ist der Bloodhound ein Spezialist. Er wird daher nicht für offensive oder defensive Missionen eingesetzt. Er beschränkt sich auf das, was er am besten kann: seinen Geruchssinn einsetzen. Aus diesem Grund gewinnt er in den letzten Jahren in Hundestaffeln weltweit an Popularität.

  

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