
Die europäische Norm EN 13034 regelt die Anforderungen, damit Arbeitskleidung Schutz gegen flüssige chemische Substanzen gewährleisten kann. Die dieser Norm entsprechenden PSA (Persönliche Schutzausrüstung) werden als Kategorie Typ 6 und PB6 katalogisiert. Dies sind wiederverwendbare Kleidungsstücke mit begrenzter Nutzung, die Arbeitern Schutz bieten, die schwachen Sprühnebeln, flüssigen Aerosolen oder leichten Spritzern von Chemikalien ausgesetzt sind. Diese Kleidung umfasst ein- oder zweiteilige Schutzanzüge oder Kleidung, die bestimmte Körperteile schützt (Jacke, Schürze, Ärmel).
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Der Arbeiter in Kontakt mit Chemikalien muss Schutz gegen Spritzer von gefährlichen Produkten wie Schwefelsäure, Ätznatron, Xylol oder Butanol haben. Die PSA der Norm EN 13034 bieten begrenzten Schutz und sind für Umgebungen geeignet, in denen das Expositionsrisiko gegenüber Chemikalien relativ gering, aber dennoch vorhanden ist. Um Gesundheitsrisiken zu vermeiden, betrifft das Tragen solcher PSA Fachkräfte, die in einer Umgebung arbeiten, die den Umgang mit chemisch riskanten Produkten erfordert. Man kann die Chemieindustrie, Pestizide, Pharmaindustrie, Kosmetiklabore oder Industrielackierung nennen. Gleiches gilt für Berufe mit Exposition gegenüber chemischen Risiken kombiniert mit Feuer oder anderen wie Petrochemie, Tankreinigung, Industriereinigung, Raffinerie, Metallbehandlung oder Energietransport.

Die Norm EN 13034 betrifft PSA für den begrenzten Schutz gegen geringe Mengen chemischer Produkte, die versprüht oder unter niedrigem Druck projiziert werden und wenig gefährlich sind. Um normkonform zu sein, werden PSA mehreren Tests unterzogen.
Der mechanische Widerstandstest, zum Schutz vor Rissen, Perforationen oder Abrieb. Es wird auch die Zugfestigkeit gemessen.
Der Test der Beständigkeit gegen Eindringen von Flüssigkeiten und Abweisung.
Dafür werden sämtliche Nähte, Verbindungen und Zusammenfügungen eines Kleidungsstücks auf die Probe gestellt und überprüft. Der Test erfolgt mit der Anwendung der betreffenden Chemikalien auf das Gewebe, um die Menge zu bestimmen, die abperlt und die, die das Gewebe durchdringt. Diese Mengen müssen unter den von der Norm vorgegebenen Grenzwerten bleiben.
Man unterscheidet zwei Arten von Kleidung bei den nach EN 13034 genormten. Zunächst Typ 6 für vollständige Schutzanzüge (ein- oder zweiteilig), die den gesamten Körper schützen. Dann Kleidung vom Typ PB6 mit denselben Schutzeigenschaften, aber auf reduzierter Fläche. Das heißt teilweiser Körperschutz wie bei Einweg-Schutzschürzen oder Einweg-Überschuhen.
Um weiterzugehen, ist es ratsam, seine Ausrüstung zu ergänzen mit anderen PSA, um die Expositionsrisiken gegenüber Chemikalien zu begrenzen. Wie Schutzhandschuhe der Norm EN 374 zum Beispiel. Diese sind von 1 bis 5 klassifiziert, um die Art der Risiken und Widerstandsfähigkeit zu bestimmen. Es ist auch klug, die Augen zu schützen mit Brillen oder Visieren nach Norm EN 166.

Wie wir gerade gesehen haben, ermöglicht die Norm EN 13034 den Schutz vor chemischen Risiken für Fachkräfte, die möglichen Projektionen gefährlicher Komponenten ausgesetzt sind. Ein Schutzanzug kombiniert mit geeigneten Handschuhen und Schutzbrillen ermöglichen sicheres Arbeiten.
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